Präventionstag: Schüler der Pestalozzischule Papenburg gewinnen Wettbewerb

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So sehen Sieger aus.

Der Zukunftswettbewerb im Rahmen des 2. Papenburger Präventionstages ist entschieden. Die Sieger kommen aus der Pestalozzischule in Papenburg, der Schule am Schloss in Sögel sowie von Ludgerusschule Rhede. Die Preisverleihung ging am Donnerstag vor mehr als 350 Zuschauern im Forum Alte Werft über die Bühne.

Die Jury hatte wahrlich keinen leichten Job. Aus nicht weniger als 32 Beiträgen sollte sie die besten küren. Jurymitglied Hans-Günter Kaltwasser von der Sparkasse Emsland brachte es auf den Punkt. „Allein die Tatsache, dass sie sich dem Thema gestellt haben, macht alle Teilnehmer zu Gewinnern“, sagte Kaltwasser. Ziel des vom Kriminalpräventionsverein Papenburg (KPV) organisierten Wettbewerbs war es herauszuarbeiten, wie Familie und Schule dazu beitragen können, dass die Zukunft Jugendlichen besser wird. Der Papenburger Polizeichef und KPV-Vorsitzende Thomas Müller hob den Präventionscharakter der Veranstaltung hervor. Ziel sei es, der Kriminalität in Papenburg zuvorzukommen, indem man die Abwehrkräfte von Jugendlichen gegen Gewalt und Kriminalität stärke.

Den besten Eindruck in der Kategorie Film/Video hinterließ der Beitrag der Pestalozzischule. Die Achtklässler zeigten, wie ein Jugendlicher nach und nach auf die schiefe Bahn gerät. Der Clou: Sie erzählten ihren Film in fortlaufenden Rückblenden. Dadurch wurde deutlich, welche Ereignisse in Schule beziehungsweise im Elternhaus die Weichen in die falsche Richtung stellten. Jurorin Astrid Muckli von den Kinobetrieben Muckli lobte darüber hinaus die gelungene Schnitttechnik der Schüler.

Auf Platz zwei landeten die Zehntklässler des Wahlpflichtkurses Politik der Heinrich-Middendorf-Schule (HMS) Aschendorf. Ihr Film war ein ebenso fulminantes wie pfiffiges Plädoyer für die Einrichtung eines Jugendtreffpunktes in Aschendorf. Dritte wurden Realschüler der 6b von der Haupt- und Realschule Papenburg mit einer eindrucksvollen Fotostrecke mit dem Titel „Stark gegen Gewalt“.

In der Kategorie Sprache setzten sich Rheder Hauptschüler der Klassenstufe 6 durch. In Versform präsentierten sie ihre Vorschläge für noch schönere „Jugendjahre“ in Rhede. Das Publikum belohnte den schwungvollen Vortrag mit begeisterndem Applaus. Zweite wurde die Gruppe „Haus Papenburg“ von der Jugendhilfeeinrichtung Johannesburg. Die Jugendlichen hatten die Themen Mobbing gegen Behinderte und Zivilcourage szenisch umgesetzt. Die Handlung basierte auf den Schilderungen eines Betroffenen, mit dem die Akteure ein Interview geführt hatten. Auf Platz drei landeten HMS-Realschüler der Klasse neun mit Kurzgeschichten.

Mit Skulpturen zum Thema Alkoholmissbrauch und Alternativen zum unkontrollierten Griff zur Flasche schafften es Hauptschüler (Klasse sieben) der Schule am Schloss in der Kategorie bildende Kunst auf Platz eins. Zweite wurden HMS-Realschüler aus der 8b mit malerisch aufgewerteten Fotostorys zum Thema wie Mobbing. Die Geschichten zeichneten sich außerdem durch parallele Erzählstränge aus, die dem Wettbewerbsmotto „Schlechte Seiten, Gute Seiten“ vollauf gerecht wurden. Mit Platz drei belohnte die Jury zeichnerische Einzelarbeiten der Siebtklässler Erika Kun, Mattis Polinski und Robin Kappenberg vom Gymnasium Dörpen.

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Siegerehrung


(Quelle: Ems-Zeitung)