Kreisentscheid Vorlesewettbewerb

Dominik Enns siegte im Vorlesewettbewerb

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Sieger des Kreisentscheids der Gruppe C wurde Dominik Enns. Hier mit den weiteren Schulsiegern und den „Offiziellen“ des Vorlesewettbewerbs.

Der Kreisentscheid der Landkreise Emsland/Grafschaft Bentheim im Vorlesewettbewerb 2010/ 2011 der Gruppe C wurde nach einem fast dreistündigen bis zuletzt äußerst spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen in der Pestalozzischule in Lingen entschieden. Dominik Enns von der Pestalozzischule Papenburg wurde von der Jury mit Nadin Däbritz, Ulrich Franz, Brigitte Ott, Barbara Redwanz und Raimund Scholz als erster Sieger ernannt.
Unter den vielen engagierten Zuhörern sah man nicht nur Mitglieder von Fangruppen der Lese-Matadore, sondern sogar viele Vertreter der politischen Prominenz wie Lingens Bürgermeisterin Ulla Haar, Heinz Tellmann aus dem Stadtrat und Reinhold Möddel vom Schulamt. Sie verfolgten gespannt das aufregende Geschehen am Vorlesepult.
Gerda Arens von der Pestalozzischule Lingen, neben Josef Lüken von der Stadt- und Hochschulbibliothek Lingen, eine der beiden Organisatoren des Kreisentscheids, begrüßte die Anwesenden und hieß vor allem die Teilnehmer am Vorlese-Wettbewerb willkommen. Sie finde ihre Teilnahme hier sehr mutig. Aber Schulsieger seien sie ja bereits, und deshalb könnten sie später alle stolz aus der Tür gehen, auch wenn sie heute nicht Sieger würden.

Erst ein Wunschtext

Dann hatte aber Josef Lüken das Wort. Er dankte Gerda Arens und der Schule, dass sie nun bereits zum wiederholten Male so vorbildlich die Organisation des Kreisentscheides der Gruppe C übernommen habe. Dank gelte den Sponsoren wie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, aber auch den beiden Buchhandlungen Holzberg und Blanke.
Zunächst würden die sieben Schülerinnen und zwei Schüler nacheinander einen Wunschtext aus einem selbst gewählten Buch vorlesen. Nach dem letzten Vortrag gebe es eine Pause, um in der Jury erste Richtungen festzulegen, und dann werde mit der zweiten Runde gestartet.
Hier müssten die Wettkämpfer nach einer kurzen Vorbereitung einen bis dahin unbekannten Text vorlesen. Die Jury werde in beiden Beiträgen auf Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis achten, ohne „schauspielerische Elemente“ zu hoch zu bewerten. Nach der zweiten Runde könnten sich alle bis auf die Jury an einer szenischen Collage erfreuen. Derweilen müsse die Jury um die Wertung ringen.
Es war eine Freude zu beobachten, mit welcher Selbstsicherheit und ansteckenden Lesefreude alle Teilnehmer ihre Texte vortrugen, und deshalb wurde Ulrich Franz von der Buchhandlung Holzberg nicht beneidet, als er als Sprecher der Jury das Ergebnis verkünden musste.

(Quelle: Ems-Zeitung)