Bundesinnenminister zeichnet Gewinner des Ideenwettbewerbs "Vergessen im Internet" aus


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Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, Prof. Dr. Henning Kagermann (Präsident acatech) und Laudator MinDir Martin Schallbruch
(IT-Direktor im BMI) mit den Preisträgern der Pestalozzischule Papenburg. Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel


Auszeichnung der kreativsten  Beiträge im Rahmen der Abschlussveranstaltung in Berlin am 07. Mai 2012

Mit der heutigen Preisverleihung der besten Einreichungen findet der seit einem Jahr laufende Ideenwettbewerb „Vergessen im Internet“ seinen gelungenen Abschluss. Schüler, Studenten, Unternehmen und Privatpersonen haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und sich im Rahmen der drei Wettbewerbskategorien „Bewusstsein schärfen“, Umgangsformen und Regeln“ und „Technik des Vergessens“  konstruktiv mit dem Thema einer ständigen Verfügbarkeit und der unbegrenzten Verbreitung von Informationen im Netz auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Zahlreiche Beiträge in Form von Plakaten, Videos, Blogs, technischen Konzepten sowie selbstgestalteten Fotoalben zeigen die Bandbreite der ideenreichen Wettbewerbsbeiträge auf und regen an, den breiten gesellschaftlichen Diskurs weiter fortzuführen und zu vertiefen. Prämiert wurden die außergewöhnlichsten Beiträge, die sich durch ein hohes Maß an Ideenreichtum aber auch durch das Aufzeigen von praktikablen Umsetzungsstrategien auszeichneten.


Video-AG der Pestalozzischule Papenburg gewinnt Schülersonderpreis in der Kategorie "Umgangsformen und Regeln"

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet die Vorstellung und Prämierung der besten Beiträge durch verschiedene Laudatoren. Darüber hinaus können sämtliche Wettbewerbsbeiträge besichtigt werden. Rund 200 Teilnehmer sahen sich in der European School of Management und Technology alle Einreichungen an und diskutierten angeregt über einzelne Beiträge und Lösungsvorschläge. Diese große Resonanz des Wettbewerbs zeigte den erheblichen Diskussionsbedarf über eine scheinbar grenzenlose Verbreitung jeglicher Informationen im Netz. Vor allem die jüngere Generation hat sich im Rahmen des Wettbewerbs intensiv mit den Gefahren des „Nicht Vergessens“ auseinandergesetzt und im Rahmen äußerst kreativer Beiträge versucht, Lösungsalternativen aufzuzeigen.

(Quelle: BMI/acatech)